Stroh dreschen mit dem ,,Dreschkasten“ vor Henken Haus (Tannenkamp)
Eine Dreschmaschine, auch Dreschkasten genannt, ist ein landwirtschaftliches Gerät zum Dreschen von Körnerfrüchten, insbesondere von Getreide. Dreschmaschinen sind heute im professionellen Bereich nicht mehr im Einsatz, sie wurden in Deutschland in den 1950er bis 1960er Jahren durch Mähdrescher verdrängt. (Quelle: Wikipedia)
Winter 1962 / 63
Mit drei Treckern wird der alte Wülfter Holzschneepflug durch die zugeschneite Straße zum Steinbruch gezogen. Nach diesem überaus schneereichen Winter wurden Holzschneekürden (Schneezäune) auf Lübbers Wiese gestellt um nochmaliges Zuwehen der Straße zu verhindern. Nach der kommunalen Neugliederung 1975 werden die Straßen von der Stadt Brilon gestreut und vom Schnee freigehalten. Text: Werner Vogt
Milchtransport von Wülfte nach Brilon zur Molkerei
Text von Werner Vogt
,,Langen Milchvater“ Paul Lange mit seinem Pferdegespann
Eine Haupteinnahmequelle für die Landwirtschaft war die Milchgewinnung. Nachdem in Brilon eine zentrale Molkerei gebaut wurde, konnten nicht nur die Briloner Bauern, sondern auch die der umliegenden Dörfer ihre Milch dort abliefern.
Von ca. 1929-1960 fuhr Paul Lange, genannt ,, Langen Milchvater“ die Milch, zuerst mit dem Pferdegespann, dann mit dem Trecker nach Brilon.
Von 1960-1971 übernahm Helmut Ising den Transport. Helmut sorgte dafür, dass im Dorf mehrere Milchböcke aufgestellt wurden, mit denen das Auf und Abladen der Milchkannen erleichtert wurde..
Milchböcke standen in Wülfte: unter der Eiche, bei Gerlach (Watermanns), bei Schlüters (Lübbers), in der Kurve bei Krafts, und bei Muckermanns.
Schon fast nicht mehr wahr: Milchkannen am Dorfplatz in Wülfte.
Heute sieht man Milchkannen nur noch als bunt bemalte Dekoration in Fluren und Dielen.
Meistens stecken Regenschirme drin.
Nach dem 2. Weltkrieg musste dann auch der Osterhof angefahren werden. Ab 1972 wurde die Milch von den Bauern selbst gekühlt und dann alle 2-3 Tage von der Molkerei mit dem Tankwagen abgeholt.
Abholen der Milch mit dem Tankwagen
Helmut Ising selbst fuhr die Milch von 1960-1971.
Danach übernahm er den täglichen Transport von Joghurt und Schulmilch von Wuppertal
nach Brilon und verteilte diese u.a. an den Briloner Schulen.
Paul Lange mit seinem M-A-N Trecker und Milchwagen
Helmut Ising mit dem Milchwagen 1968
Bahnstrecke (heute Radweg) Überquerung der B516 an ,,Fünf Brücken“
Im Hintergrund sind die Gebäude vom Steinbruch zu sehen.
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